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Natürliche Vitamin C Quellen für den Winter – Strahlende Haut aus der Natur

Vitamin C Serum


Der Winter kann unsere Haut besonders beanspruchen: Kälte, trockene Heizungsluft und kurze Tage verlangen nach einer extra Portion Pflege. Eine natürliche Unterstützung liefert Vitamin C, das die Haut stärkt, schützt und zum Strahlen bringt.

Wichtige Pflanzen für die Winterzeit

  • Hagebutten: Klein, aber reich an Vitamin C, stärken die Abwehrkräfte und fördern die Hautregeneration.

  • Acerola: Eine tropische Kirsche mit extrem hohem Vitamin C-Gehalt, ideal für die kalte Jahreszeit.

  • Camu Camu: Ein Naturwunder aus Südamerika, das hilft, die Haut widerstandsfähig zu halten.

  • Sanddorn: Bekannt für seine antioxidative Kraft, unterstützt die Haut gegen Umweltstress.

Wir bei The Monastic Herbarium extrahieren Vitamin C aus diesen Pflanzen in höchster Qualität, mit größter Sorgfalt, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben – natürlich, handgemacht und pflanzlich.

Tägliche Pflegeroutine mit Vitamin C Serum

  1. Reinigung: Sanftes Waschen von Gesicht, Hals und Dekolleté.

  2. Serum: 2–3 Tropfen des 3-in-1 Vitamin C Bio-Serums auf die noch feuchte Haut auftragen.

  3. Massage: Leicht einmassieren, bis das Serum vollständig eingezogen ist.

  4. Feuchtigkeit: Optional eine Tages- oder Nachtcreme auftragen, um die Pflege abzurunden.

Diese Routine stärkt die Haut, sorgt für Strahlkraft und Vitalität, selbst in der kalten Jahreszeit.

👉 Entdecke unser Vitamin C Serum und bringe die Kraft der Natur direkt in deine Winterpflege: monasticherbs.com/products/3-in-1-vitamin-c-bio-serum

Pflanzen, Rituale & Heilwissen aus alten Zeiten

 


In einer Zeit, in der es noch keine Apotheken an jeder Ecke gab, in der Wissen mündlich weitergegeben und mit der Natur tief verwurzelt war, spielten Klöster eine stille, aber kraftvolle Rolle:
Sie waren nicht nur Orte des Gebets, sondern auch lebendige Heilzentren – Bibliotheken der Natur, geschützt hinter Steinmauern und stillen Gängen.

Ich erinnere mich an den Moment, in dem ich das erste Mal ein altes Kräuterbuch in der Hand hielt. Es roch nach vergilbtem Papier, nach Staub und Zeit. Und doch fühlte ich: Dieses Wissen schläft nicht – es atmet.

Pflanzen als spirituelle Begleiter

Für die Mönche und Nonnen waren Pflanzen keine „Zutaten“, sondern Geschöpfe mit Seele.
Der Salbei war nicht nur ein Mittel gegen Entzündungen – er galt als „Pflanze der Unterscheidung“, weil er Klarheit schenken sollte.
Der Lavendel beruhigte nicht nur das Herz, sondern wurde auch bei Gebeten verwendet, um den Geist zu reinigen.
Die Ringelblume öffnete Wunden – aber auch das Herz.

Die Rituale, die sie umgaben, waren nie bloß symbolisch. Sie dienten dazu, das Sichtbare mit dem Unsichtbaren zu verbinden.
Ein Tee wurde mit einem Segen zubereitet.
Ein Wickel wurde begleitet von einem Psalm.
Ein Kraut wurde geerntet mit einem Dank an die Schöpfung.

Heilen bedeutete: In Beziehung treten

Heute verstehen wir oft Heilung als etwas, das von außen kommt.
Damals war klar: Heilung beginnt in der Beziehung – zur Pflanze, zum Körper, zur Seele, zur göttlichen Ordnung.

Es wurde nicht einfach „gegen Kopfschmerzen“ gesammelt, sondern:
„für die Entlastung der Gedanken“,
„für den Frieden des Herzens“,
„für die Stärkung der Lebensflamme“.

Ich frage mich oft:
Wie würden wir heute leben, wenn wir jede Tasse Kräutertee wie ein Gebet zubereiten würden?
Wenn jedes Blatt, das wir pflücken, ein Akt der Dankbarkeit wäre?

Warum dieses Wissen heute wieder aufblüht

In einer Welt der Schnelllösungen wächst leise die Sehnsucht nach Tiefe.
Menschen kommen auf meinen Blog, weil sie spüren: Da ist mehr.
Mehr als Wirkstoffe, mehr als Rezepte. Da ist ein Ruf.
Ein Wunsch, sich wieder zu verbinden – mit der Natur, mit sich selbst, mit dem Heiligen.

Und genau darum schreibe ich: Weil ich glaube, dass Pflanzen nicht nur heilen – sondern erinnern.
An etwas, das wir nicht lernen, sondern wiederentdecken müssen.

Heilpflanzen aus alten Zeiten sind keine Relikte – sie sind Lehrer.
Wenn wir sie mit dem Herzen lesen, nicht nur mit dem Verstand,
werden sie zu Brücken –
zwischen Körper und Seele,
zwischen Mensch und Natur,
zwischen Heute und dem Heiligen Wissen von Gestern.

Eberraute (Artemisia abrotanum) – Ein Hauch von Sommerweisheit

An einem stillen Sommertag im Kräutergarten eines alten Klosters bewegt sich eine zarte Pflanze im Wind. Die Eberraute – heute fast vergessen – war einst ein treuer Begleiter der klösterlichen Heilkunst. Ihr lateinischer Name, Artemisia abrotanum, klingt nach antiker Weisheit und erinnert an Zeiten, in denen Pflanzen nicht nur zur Heilung, sondern auch zur geistigen Klärung dienten.

Eine Pflanze mit Wurzeln in der Antike

Bereits die alten Griechen kannten sie unter dem Namen Abrotonon. Die Römer verwendeten sie bei Reinigungsritualen und als Mittel gegen Melancholie. Im Mittelalter wurde sie Teil der klösterlichen Heilkunde. Hildegard von Bingen empfahl sie zur Stärkung des Körpers und zur Reinigung des Geistes. In vielen Kräuterbüchern jener Zeit wird sie als Pflanze beschrieben, die sowohl auf den Körper als auch auf die Seele wirkt.

Symbolik der Eberraute

  • Sie galt als Schutzpflanze gegen böse Geister, schlechte Träume und seelische Unruhe.
  • In ihrer bitteren Note sah man ein Symbol für Selbstdisziplin und Mäßigung.
  • Ihre Klarheit und Stärke standen für geistige Entschlossenheit, besonders im männlichen Prinzip.
  • Als Sommerpflanze symbolisierte sie Reife, Vollendung und das innere Erblühen.

Anwendung in der Klostermedizin

Getrocknete Eberraute wurde in kleinen Säckchen mitgeführt, um negative Einflüsse fernzuhalten. Ihr Duft wurde genutzt, um Räume zu reinigen – sowohl physisch als auch energetisch. Die Pflanze fand Anwendung bei Verdauungsproblemen, zur Stärkung des Immunsystems und zur Beruhigung des Gemüts.

Eine fast vergessene Begleiterin

Heute findet man die Eberraute nur noch selten in Gärten. Doch in jedem ihrer feinen, gefiederten Blätter lebt ein Stück vergangener Zeit. Wer sie wiederentdeckt, findet nicht nur ein Heilkraut, sondern einen stillen Begleiter – eine Gnade des alten Sommers.

Quellen

Die Alraune in der Klostermedizin

Kaum eine andere Pflanze hat die Vorstellungskraft der Menschen so sehr beflügelt wie die Alraune (Mandragora officinarum). Ihre Wurzel, die angeblich die Gestalt eines Menschen trägt, inspirierte Mönche, Heiler, Alchemisten und Hexen gleichermaßen. Zwischen heiliger Klostermedizin und dunklem Aberglauben nimmt sie einen besonderen Platz im Kräuterwissen des Mittelalters ein.

Die Gestalt der Alraune – Menschlich und unheimlich

Die Alraunenwurzel wird oft als menschenähnlich beschrieben – mit angedeuteten Armen und Beinen. Diese Form verstärkte den Glauben, dass es sich um eine lebendige, beseelte Pflanze handelt. In der Volksüberlieferung hieß es, dass sie beim Ausgraben einen markerschütternden Schrei von sich gibt, der den Menschen töten könne. Deshalb wurde sie mit Ritualen, Zaubersprüchen oder mithilfe eines Hundes aus der Erde geholt.

Die Alraune in der Klostermedizin

In den medizinischen Schriften der Klöster des Mittelalters wird die Alraune vorsichtig als Narkotikum, Schmerzmittel und Schlafhilfe erwähnt. Ihre stark wirkenden Inhaltsstoffe – insbesondere Scopolamin und Hyoscyamin – beeinflussen das zentrale Nervensystem. Sie wurde in geringen Mengen bei Operationen, zur Beruhigung oder als Bestandteil von Betäubungstränken verwendet.

Die berühmte Äbtissin Hildegard von Bingen erwähnte zwar nicht direkt die Alraune, doch ähnliche Nachtschattengewächse mit psychoaktiven Wirkungen fanden Eingang in ihre Heilpraktiken.

Mythische Bedeutung und magischer Gebrauch

In der Magie galt die Alraune als äußerst kraftvoll. Sie wurde getragen als Schutzamulett gegen böse Geister, als Liebeszauber oder zur Förderung der Fruchtbarkeit. Oft wurden Alraunenwurzeln in feine Tücher gewickelt, in kleine Särge gelegt und täglich mit Milch oder Wein "gefüttert", um ihre Kräfte zu aktivieren.

In Hexenprozessen wurde der Besitz einer Alraune oft als Beweis für „Zauberei“ ausgelegt – ihre Verbindung zur Welt der Hexen machte sie zur gefürchteten wie verehrten Pflanze.

Gefahr und Verantwortung

Vorsicht: Die Alraune ist hochgiftig. Schon kleine Mengen können Halluzinationen, Atemnot oder Bewusstlosigkeit verursachen. Ihre medizinische Anwendung ist in der heutigen Zeit nahezu vollständig verboten – sie gehört in die Hände von Experten und nicht in die Hausapotheke.

Fazit

Die Alraune ist mehr als eine Pflanze – sie ist Symbol für die geheimnisvolle Verbindung von Mensch und Natur. Zwischen Klosterwissen, Volksmagie und Legende bleibt sie bis heute eine der faszinierendsten Vertreterinnen der mittelalterlichen Kräuterkunde.


Die Pflanze hinter dem Bier, die unsere Nerven versteht

Humulus Lupulus Ich bin keine Biertrinkerin. Das war ich nie, aber wenn es draußen sehr heiß ist, trinke ich gern ein kleines Bier auf ex. ....