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Wildlattich und sein Saft – Naturmedizin mit Tradition

Lactuca virosa

Wildlattich (Lactuca virosa) ist eine Pflanze, die die Menschen seit der Antike fasziniert und für ihre medizinischen Eigenschaften geschätzt wird. Nicht nur ihr charakteristischer Geschmack und ihr besonderes Aussehen machen sie einzigartig, sondern auch der aus ihr gewonnene Saft gilt in vielen Kulturen als ein wahres Heilmittel. Besonders Mönche aus verschiedenen Teilen der Welt haben die wohltuende Wirkung des Lattichsafts immer wieder hervorgehoben.

Was ist Wildlattich?

Wildlattich ist eine krautige Pflanze, die in gemäßigten und mediterranen Zonen wild wächst. Sie hat längliche, gezackte Blätter und einen Stängel, der einen milchigen Saft enthält – den Lattichsaft. Dieser Saft ist reich an bioaktiven Verbindungen, die beruhigende, schmerzlindernde und krampflösende Wirkungen besitzen.

Was sagten die Mönche?

Im Mittelalter nutzten Mönche aus Klöstern in Europa, Asien und dem Nahen Osten Wildlattich zur Behandlung verschiedener Beschwerden:

  • Europäische Mönche betrachteten ihn als natürliches Mittel gegen Schlaflosigkeit, Angstzustände und leichte Schmerzen. Sie bereiteten den Saft oft als Aufguss zu oder nutzten ihn als Salbe zur Linderung von Muskelbeschwerden.

  • Tibetische Mönche lobten die entspannende Wirkung des Lattichs und setzten den Saft bei Magenbeschwerden sowie zur Förderung innerer Ruhe, besonders bei Meditationen, ein.

  • Mönche im Nahen Osten, besonders in Persien, verwendeten den Saft als Heilmittel bei Husten und Atemwegserkrankungen, dank seiner auswurffördernden Eigenschaften.

Diese Tradition hat sich über Jahrhunderte gehalten, und Wildlattich bleibt bis heute wegen seiner sedativen und schmerzlindernden Eigenschaften geschätzt.

Zwei wissenschaftliche Studien

  1. Studie veröffentlicht im Journal of Ethnopharmacology (2015)
    Forscher zeigten, dass der Saft des Wildlattichs den Wirkstoff Lactucopicrin enthält, der beruhigende und schmerzstillende Effekte besitzt. Die Studie belegte, dass Lattich-Extrakte leichte Schmerzen und Angstzustände signifikant lindern können, ohne nennenswerte Nebenwirkungen.

  2. Studie der Universität Tabriz, Iran (2018)
    In dieser Untersuchung wurden die entzündungshemmenden Wirkungen des Lattichsafts an Tiermodellen getestet. Die Ergebnisse zeigten eine deutliche Reduktion von Entzündungen und eine Linderung von Gelenkschmerzen nach Einnahme des Safts, was die traditionelle Anwendung bei rheumatischen Beschwerden bestätigt.

Anwendung des Lattichsafts

Der Saft wird durch Pressen der frischen Blätter gewonnen und kann verdünnt mit Wasser oder als Tee getrunken werden. Zusätzlich wird er in der Herstellung von Cremes und Salben verwendet, um seine beruhigenden und schmerzlindernden Eigenschaften äußerlich zu nutzen.

Eine maßvolle Anwendung ist wichtig: Intern sollten täglich nicht mehr als 0,5 bis 1 ml reiner Saft eingenommen werden, da höhere Dosen zu starker Schläfrigkeit, Magenbeschwerden oder anderen Nebenwirkungen führen können. Bei äußerlicher Anwendung in Cremes oder Salben sind Konzentrationen von 5-10 % Saftanteil üblich und gelten als sicher.

Vor der ersten Anwendung empfiehlt sich ein Verträglichkeitstest, um mögliche Hautreaktionen auszuschließen.

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