Warum Rosskastanienknospen so wirksam sind
Der wichtigste Wirkstoff der Rosskastanie ist Escin.
Er wirkt direkt auf die Gefäße:
- stärkt die Venenwände
- verbessert die Elastizität der Gefäße
- reduziert Wassereinlagerungen
- unterstützt den Rückfluss des Blutes zum Herzen
Dadurch wird die Rosskastanie traditionell eingesetzt bei:
- Krampfadern
- schweren und müden Beinen
- geschwollenen Knöcheln
- Hämorrhoiden
- schlechter Durchblutung
Rezept: Kastanienknospen Tinktur (Gemmo)
Verhältnis 1:5
👉 80 g Rosskastanienknospen
👉 400 ml Alkohol (mindestens 80%)
👉 200 ml Glycerin (unterstützt die Extraktion von Escin)
Zubereitung Schritt für Schritt
-
Knospen fein hacken
→ Achtung: sehr klebrig - In ein Glas geben
- Alkohol hinzufügen
- Glycerin dazugeben
- 28 Tage ziehen lassen
- Täglich schütteln
- Danach filtern und in dunkle Flaschen abfüllen
Anwendung
👉 Innerlich:
Immer verdünnt in Wasser einnehmen.
👉 Äußerlich:
Vorsichtig auf betroffene Stellen auftragen (z. B. schwere Beine).
Nicht anwenden bei:
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- schweren Nierenproblemen
Achte darauf, dass es sich um Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) handelt – nicht um Esskastanie.
Kombination für bessere Wirkung
Die Tinktur wirkt von innen. Für optimale Ergebnisse empfiehlt sich die Kombination mit einer äußeren Anwendung.
👉 Eine Kastaniensalbe aus Knospen kann die Wirkung zusätzlich unterstützen.
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